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Sport und Bewegung gehören zu einem gesunden Lifestyle genauso wie die richtige Ernährung und Standhaftigkeit. Das hat verschiedene Ursachen, die wir gleich noch weiter erklären werden. Doch oftmals ist Sport nicht gleich Sport. Tatsächlich ist nicht jedes Training für jeden Menschen geeignet und nicht jeder Sport ist gut, um Kilos zu verlieren. Ganz zu schweigen davon, dass nicht jeder Mensch Bewegung mag oder sie dauerhaft in den Alltag integrieren möchte. Wer jedoch langfristig einen schönen Körper haben möchte, der kommt um etwas Bewegung kaum herum. Doch keine Sorge. Wie Du den für Dich richtigen Sport findest und es schaffst dauerhaft mit Spaß bei der Sache zu bleiben, welche Sportart sich besonders dafür eignet, Kalorien zu verbrennen und warum Sport so wichtig für einen schönen Körper ist, das erfährst Du alles in diesem Artikel.

Ohne Sport funktioniert keine Diät

…zumindest keine gesunde. Das hat mehrere Gründe. Zum einen kurbelt Sport die Verbrennung an und sorgt so dafür, dass wir mehr Kalorien verbrennen, also auch mehr zu uns nehmen könnten. Tun wir das nicht, greift der Körper auf Reserven in Form von gelagerten Kalorien (Fettpölsterchen) zurück und verbrennt diese. Ohne also unsere Ernährung umzustellen, werden wir mehr Kalorien verbrennen, wenn wir Sport betreiben. Die Mischung macht es jedoch, denn nur, wer die Ernährung umstellt, sich gesünder ernährt und weniger Kalorien zu sich nimmt UND Sport macht und somit mehr Kalorien verbrennt, kann wirklich Abnehmziele erreichen.

Sport hat jedoch noch weitere Vorteile

Neben dem offensichtlichen Kalorieneffekt, während wir Sport machen, baut der Körper durch die richtige Bewegung auch Muskeln auf, die sogar Kalorien verbrennen, wenn gar nicht mehr aktiv Sport betrieben wird. Ein Kilo Muskeln verbrennt nämlich ungefähr 100 Kalorien täglich. Und zwar ganz ohne zusätzliche Bewegung. Je trainierter und größer also Deine Muskeln sind, desto mehr Kalorien verbrennt Dein Körper ganz von allein. Und noch einen weiteren Vorteil hat Sport beim Abnehmen: Er sorgt für die richtige Form. Kilos verlieren ist nämlich nicht alles. Durch Körperhaltung, straffe Haut und definierte Muskeln wirkt ein Körper gleich ganz anders. Besonders wenn jemand sehr viel Körpermasse abnimmt, kann es zu herabhängender Haut und unschönen Formen kommen. Das hat damit zu tun, dass die Haut mit der Zeit ausleiert und sich nicht so schnell in ihre alte Form zurückbildet, wenn die Fettpölsterchen schwinden. Für einen attraktiven und wohlgeformten Körper ist es also neben der richtigen Ernährung ebenso wichtig, auch an der straffen Haut, den wohldefinierten Muskeln und an der Körperhaltung zu arbeiten. Gerade Letzteres wird leider oft unterschätzt. Doch wenn Du zweifelst, probiere es doch einfach mal vor dem Spiegel aus: Brust raus, Bauch rein (nicht durch den Atem einziehen, sondern die Muskeln anspannen) und Wirbelsäule strecken. Und nun andersrum: Rücken entspannen, Schultern hängen lassen und Bauch nach vorne schieben. Plötzlich wirken die Brüste kleiner, der Bauch dicker, der Hintern breiter und die gesamte Statur kleiner und gedrungener. Und das, obwohl Du doch genauso viel wiegst, wie vorher auch.

Die Tücke der regelmäßigen Bewegung

Natürlich ist Bewegung immer gut, Wissenschaftler der City University in New York haben inzwischen jedoch herausgefunden: Der Körper gewöhnt sich an Bewegung. Ist dies einmal geschehen, war’s das mit dem Verbrennen von mehr Kalorien. Tatsächlich stellt sich der Körper dann darauf ein, viel bewegt zu werden und dabei eine bestimmte Menge an Kalorien zu verbrennen. Kommt es dann zu einer Bewegungspause (zum Beispiel ein Urlaub oder eine Verletzung) verbrennt der Körper sogar weniger Kalorien, als im Normalzustand bevor man mit dem Sport begonnen hat. Das heißt jedoch auf keinen Fall, dass Sport nutzlos ist. Wie oben beschrieben, ist er sogar essenziell, um einen fitten Körper zu bekommen. Es gilt deshalb die Tücken des Körpers zu kennen, um diese zu umschiffen. Mithilfe von Bodyhacking und Biohacking kannst Du lernen, Deinen Organismus so gut zu verstehen, dass Du Deinen Körper in die richtige Richtung lenken kannst.

Welcher Sport ist jedoch der Richtige?

Bei der Entscheidung, welchen Sport Du zum Abnehmen betreiben solltest spielen zwei Faktoren eine wichtige Rolle: Was macht Dir Spaß? Was hilft nachweislich gegen Fettpölsterchen?
Wie oben beschrieben ist Bewegung an sich nicht gleich ein Wundermittel zum Abnehmen. Dennoch bringt es wenig, Dir einen Sport zu suchen, den Du nur betreibst, weil er sich zum Abnehmen eignet. Ein bisschen Spaß sollte die Sache schon machen, denn nur wenn Du Erfolge siehst OHNE Dich vollkommen zu quälen, wirst Du langfristig motiviert bleiben. Suche Dir also einen Sport, der Dir Freude bereitet und in dem Du vielleicht sogar die Motivation verspürst, Ziele zu erreichen, die nichts mit Deinem Gewicht zu tun haben und Dich stetig zu verbessern. Dies wird weitere Motivation schaffen, bei der Stange zu bleiben. Ob nun Gesellschaftstanz, Fitness, Yoga oder Martial Arts – oft ist es nur eine Frage der richtigen Sportart, der richtigen Gruppe oder des richtigen Lehrers, um von einer Diät zum Hobby zu werden. Probiere Dich also ruhig durch verschiedene Angebote und finde heraus, was Dir wirklich Freude bereitet. Oftmals bieten Fitnessstudios und Sportcenter zu diesem Zweck ein kostenloses Probetraining an. Du wirst schnell merken, dass Sport gar keine Pflicht mehr ist, wenn Du erst einmal etwas gefunden hast, das nicht nur Spaß macht, sondern wo es Dir auch leicht fällt, erste Erfolge zu erzielen. Denn wenn die erst einmal da sind, steigt das Selbstbewusstsein ganz von allein und damit oft auch der Ehrgeiz, noch ein bisschen mehr zu erreichen. Und schon bist Du ein aktiver Sportler, der nach dem nächsten Erfolg strebt.

Aus Spaß wird effektives Training

Hast Du Dein Training gefunden, geht es ans Eingemachte. Denn unabhängig von Sportarten gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse, die uns verraten, welche Sportart besonders gut zum Abnehmen ist. Im Grunde gibt es zwei wesentliche Erkenntnisse: Mehr Muskeln verbrennen mehr Fett und der Körper darf sich nicht (zu schnell) an das Training gewöhnen. Im Grunde heißt das nichts mehr als: Wir müssen uns ständig steigern, um den Körper dazu zu bringen, mehr Kalorien zu verbrennen. Das ist natürlich eine ganz schön anstrengende Aufgabe. Darum wurde HIIT entwickelt. Das Hochintensive Intervalltraining bringt den Körper auf Höchsttouren jedoch immer nur in kurzen Intervallen, sodass keine Gewohnheit entstehen kann. Durch diese Technik weiß der Körper nicht, was ihn erwartet und er startet die Fettverbrennung bei jedem Intervall neu. Auch Krafttraining mit Gewichten (oder auch ohne) ist Gold wert für die Fettverbrennung. Durch kontinuierliches Training wachsen die Muskeln immer weiter und verbrennen kontinuierlich mehr Kalorien. Eine Mischung aus HIIT und Krafttraining ist also das perfekte Training zum Fettabbau.

Das klingt so gar nicht nach Spaß?

Nun ja. Deswegen hast Du ja bereits Deine Sportart gefunden. Der Trick ist nun, beides zu verbinden. Martial Arts erfordert zum Beispiel oft Cardio und Krafttraining, um besser zu werden. Mit dieser neuen Motivation kannst Du vielleicht die eine oder andere HIIT-Einheit in Deinen Trainingsplan einbinden. Yoga an sich kann wunderbar zum Muskelaufbau genutzt werden, und wenn Du ein leidenschaftlicher Läufer bist, dann baue doch einfach hier und da einen kleinen Sprint gefolgt von einigen Schritten in gemäßigtem Tempo ein. Im Endeffekt geht es darum, zu wissen, was tatsächlich hilft, zu wissen, was Dir wirklich Spaß bringt und diese zwei Sachen dann zu etwas zu verbinden, was Dir wirklich hilft und Spaß macht. Denn ein Training kann noch so gut sein – wenn es nicht mit dem Herzen sondern nur aus Pflichtgefühl absolviert wird, dann wird es Dir wenig nutzen.